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Presse & Medien

Pressemitteilungen

14.05.2018
iJUG nennt Probleme beim Umstieg auf Java 9 und höher

Bei Java geht es jetzt Schlag auf Schlag. Bereits sechs Monate nach Veröffentlichung von Java 9 ist bereits das Release 10 herausgekommen. Die Migration auf diese neuen Versionen kann mit Schwierigkeiten verbunden sein.

„Write Once Run Anywere“ lautet der Grundsatz der Programmiersprache Java. Ein Programm ist also auf allen Plattformen ohne Einschränkung ablauffähig und alte Programme laufen in der Regel auch mit neueren Java-Versionen. Dieses wichtige Prinzip wurde bei Java 9 und höher vernachlässigt.

Vorteil der neuen Versionen ab Java 9 ist die Möglichkeit zur Modularisierung. Wer diese Eigenschaften nutzen möchte, braucht allerdings entsprechend modularisierte Bibliotheken. So wird beispielsweise Java Architecture for XML Binding (JAXB), eine Programmschnittstelle in Java, um Daten aus einer XML-Schema-Instanz heraus automatisch an Java-Klassen zu binden, von Java 9 blockiert und muss entweder extra per Kommandozeile freigeschaltet oder besser noch durch ein externes Modul ersetzt werden, da es schon ab Java 11 definitiv nicht mehr im JDK enthalten sein wird.

Bisher mussten Tool-Hersteller nicht viel unternehmen, wenn ein neues Java-Release herauskam. Das ist nun beim Umstieg auf das modularisierte Java anders. Deshalb sind sie aufgefordert, mit künftigen Java-Versionen klarzukommen. Oracle bietet keine verbindliche Liste, damit ein Entwickler die fehlenden Module ersetzen kann. Der iJUG hat sich deshalb vorgenommen, eine entsprechende Liste zu erstellen, damit die Entwickler nicht auf sich alleine gestellt sind.

24.04.2018
iJUG bedauert Schließung der JavaOne-Konferenz

Auch nach der Übernahme von Sun Microsystems hat Oracle mehr als zehn Jahre lang die JavaOne in San Francisco weitergeführt. Nun soll die weltweit größte Konferenz für Java-Entwickler in die neu gegründete Oracle Code One integriert werden. Der iJUG bedauert das sehr, weil damit ein wichtiger Treffpunkt der Java-Community verloren geht.

Um so bedeutender sind nun die von den Anwendergruppen getriebenen Konferenzen wie Devoxx, EclipseCon Europe und JavaLand sowie mehrere große regionale Veranstaltungen. Gerade auf der JavaLand wird es für den iJUG ein großer Ansporn sein, eine nachhaltige Konferenz weiterzuentwickeln, die auch in Zukunft zu 100 Prozent auf Java fokussiert ist. Angesichts der Streichung der JavaOne wird die Veranstaltung vom 19. bis 21. März 2019 im Phantasialand in Brühl noch internationaler ausgerichtet sein.

Fried Saacke, Vorstandvorsitzender des iJUG: „Wir freuen uns, dass wir zumindest für die JavaLand 2018 die Unterstützung von Oracle zugesagt bekommen haben. So werden Georges Saab, Vice President of Development der Java Platform Group bei Oracle, und sein Team die Veranstaltung im kommenden Jahr mit Vorträgen aus dem Development bereichern.“

13.03.2018
Java-Konferenz stellt neuen Teilnehmerrekord auf

Zum Jubiläum der fünften JavaLand werden vom 13. bis 15. März 2018 im Phantasialand in Brühl über 1.900 Entwickler aus 20 Nationen erwartet. Mehr als 100 Vorträge in acht Streams von nationalen und internationalen Speakern, zahlreiche Aktivitäten der Community und ein Schulungstag bieten den JavaEnthusiasten den idealen Treffpunkt zum Wissensaustausch. Die Veranstaltung feierte 2014 mit 800 Teilnehmern ihren Auftakt. Sie wird in Kooperation mit Heise Medien und dem Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) organisiert.

Die Java-Konferenz, die über aktuelle Entwicklungen rund um die Technologie berichtet, verzeichnet mit über 1.900 Teilnehmern ein neues Rekordhoch. Auch die Ausstellungsfläche ist mit 53 Ausstellern seit Wochen ausverkauft. Dieser Trend hatte sich bereits zum Abschluss des Call for Papers im August 2017 abgezeichnet: Über 500 Vortragseinreichungen und damit rund 20 Prozent mehr Vortragsvorschläge als im Vorjahr waren eingegangen. Die Teilnehmer erwartet daher ein äußerst spannendes und abwechslungsreiches Vortragsprogramm.

Den Auftakt zur Konferenz gab Keynote-Speakerin Dr. Holly Cummins. In ihrem Vortrag "Cloudy with a Chance of Meatballs: Cloud Surprises for the Java Developer" teilte sie im bis auf den letzten Platz besetzten Vortragssaal neben einer historischen Perspektive auf Cloud Computing auch einige Gedanken darüber, wohin die Entwicklung in Zukunft gehen könnte. Dabei zeigte sie den Teilnehmern insbesondere einige Fallstricke auf, über die Entwickler beim Wechsel in die Cloud stolpern können.

Wissensaustausch, Netzwerken, Spaß Neben den rund 110 Vorträgen in acht Streams zu Themen wie "Architektur und Sicherheit", "Container und Cloud", "Enterprise & Microservices" und "Innovationen" sorgen auch die aktuellen Entwicklungen im Java-Kosmos rund um die Zukunft von Java EE / Jakarta EE für viel Gesprächsstoff. Neue Impulse gibt es außerdem am Dienstag von den zahlreichen Newcomern, die erstmals auf einer Konferenzbühne ihr Wissen unter Beweis stellen.

Auch die vielen Community-Aktivitäten, die zusammen mit zahlreichen Java User Groups gestaltet wurden, bieten den Teilnehmern viele Möglichkeiten zum Ausprobieren, Entdecken und Spielen.

Beim abschließenden Schulungstag am 15. März können die Teilnehmer ihr theoretisches Wissen in den praxisnahen Workshops noch einmal vertiefen. Auch diese sind bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Bereits am Montag fand die JavaLand4Kids, die kleine Schwester der JavaLand, statt. 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren nutzten in vier spannenden Workshops die Gelegenheit, die Welt des Programmierens zu erkunden. Betreut wurden sie dabei von 20 Mentoren. Die diesjährige JavaLand4Kids war die erste Ausgabe, an der auch Teenager mit ersten IT-Erfahrungen aus der Schule teilnahmen. In den Workshops lernten sie, wie man Minecraft-Mods erstellt und Graph Data Mining mit Neo4J und Java verwendet. Die Kinder hingegen hatten viel Spaß daran, ihre ersten Computerspiele mit Scratch zu programmieren und mit Sonic PI ihre eigenen Melodien und Rhythmen zu kreieren.

„Wir freuen uns, dass das Veranstaltungsformat mit seiner Mischung aus Wissensaustausch, Community und außergewöhnlicher Abendveranstaltung so gut ankommt“, sagt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG. „Wir werden die logistischen Herausforderungen meistern, um auch im nächsten Jahr weiter wachsen zu können.“

Das Datum für die sechste Ausgabe der JavaLand steht bereits fest: Sie findet vom 26. bis 28. März 2019 an gewohnter Stätte im Phantasialand statt.

29.03.2017
Java-Konferenz im Phantasialand verdoppelt Teilnehmerzahl

Das außergewöhnliche Konferenzformat kommt an: Zur vierten Auflage der JavaLand werden vom 28. bis 30. März 2017 im Phantasialand in Brühl über 1.650 Entwickler und Programmierer erwartet, die sich in mehr als 100 Vorträgen über die neuesten Trends der Szene informieren. Die Veranstaltung, die in Kooperation mit Heise Medien und dem Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) organisiert wird, feierte im Jahr 2014 mit 800 Java-Begeisterten ihren Auftakt.

Den Teilnehmern der JavaLand 2017 wird eine ganze Menge geboten: Während des zweitägigen Vortragsprogramms mit mehr als 100 Vorträgen und vielen Community-Aktivitäten zum aktiven Mitmachen haben die Java-Begeisterten viele Gelegenheiten, um sich über die aktuellen Entwicklungen im Java-Umfeld zu informieren. Auch die begleitende Ausstellung mit mehr als 35 Ausstellern hält wieder spannende Technologien und Networking-Möglichkeiten bereit. Abschließend können die Teilnehmer am dritten Konferenztag ihr Wissen in acht Workshops noch weiter vertiefen. Am ersten Veranstaltungsabend fand traditionell der „Open Park“ statt: Zahlreiche Fahrgeschäfte des Phantasialands hatten exklusiv für die Teilnehmer geöffnet. Das Ensemble „Deine Band“ sorgte anschließend für beste Unterhaltung.

„Die JavaLand hat sich seit ihren Anfängen 2014 zu einer der größten und bedeutendsten Veranstaltungen der Java-Community entwickelt. Wir freuen uns, dass unser außergewöhnliches Veranstaltungsformat so gut ankommt, dass wir inzwischen die Teilnehmerzahl verdoppeln konnten“, sagt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG.

Mit zwei Keynotes hatte der erste Veranstaltungstag gleich zwei Highlights im Programm: Java-Champion Martin Thompson bot in seinem Vortrag einen neuen Blickwinkel auf die Entwicklung von Software-Architekturen. „Was würde denn passieren, wenn man die Design-Vorgaben strikt befolgt?“, fragte er sein Publikum. Oft genug sei es doch so, dass Software-Architekturen von Kräften bestimmt werden, die nichts mit den Technologie- oder Applikationsanforderungen zu tun haben. Folgt man dagegen den Design-Mustern, die für eine hohe Performance, Effizienz, Sicherheit und Usability nötig sind, käme man häufig zu überraschenden Architekturen und Entwicklungsansätzen.

Was mit Unternehmen passiert, die die Digitalisierung verschlafen, machte dagegen Jean-Jacques van Oosten, Chief Digital Officer bei der Rewe Group, in seiner Keynote unmissverständlich klar: „Diese Unternehmen können ihr Testament machen.“ Wie man die Digitalisierung geschickt angeht erklärte der Online-Stratege am Beispiel der digitalen Transformation der Rewe Group.

Bereits am Montag fand die kleine Schwester der JavaLand statt: Die JavaLand4Kids richtet ihren Fokus auf die Programmierer und Entwickler von morgen. In der dritten Auflage lernten die rund 30 teilnehmenden Kinder der vierten Grundschulklasse aus Sankt Augustin in drei spannenden Workshops spielerisch das Programmieren kennen. In diesem Jahr mit dabei: Elektronik zum Basteln ("Chibitronics"), der Lego MindstormsRoboter "EV3" und die fahrende Drohne "Jumping Sumo".

15.09.2016
Veranstaltungen der im iJUG organisierten Java User Groups auf Erfolgskurs

Von Java User Groups organisierte Fachkonferenzen sind voll im Trend und erfreuen sich stark steigender Besucherzahlen. Mit Java Forum Stuttgart, Berlin Expert Days, Java Forum Nord und JavaLand sind die führenden deutschen Java-Konferenzen von der Community organisiert.

Mit einer Rekordbeteiligung von rund 1.700 Teilnehmern fand zum 19. Mal das Java Forum in Stuttgart statt. Die Java User Group Stuttgart hatte 49 Vorträge in sieben parallelen Tracks organisiert. Zudem waren 34 Aussteller vor Ort, darunter auch der Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG). Abends gab es die Gelegenheit, sich bei verschiedenen BoF-Sessions (Birds of a Feather) mit Gleichgesinnten zu treffen, um über ein bestimmtes Thema zu diskutieren und sich auszutauschen. Am 15. und 16. September 2016 finden in Berlin die Berlin Expert Days statt. Der Verein Berlin Expert Days e.V. wurde im Jahr 2010 mit dem Ziel gegründet, eine Plattform zum Informationsaustausch anzubieten. Als offen geführter Verein steht eine solide Basis bereit, um die Unabhängigkeit von Herstellern und Dienstleistern zu gewährleisten. Auf der diesjährigen Veranstaltung werden mehr als 500 Teilnehmer auf den 44 Vorträgen erwartet.

Das Java Forum Nord öffnet am 20. Oktober 2016 seine Pforten. Die eintägige, nicht-kommerzielle Konferenz in Norddeutschland mit Themenschwerpunkt Java ist für Entwickler und Entscheider. Mit mehr als 25 Vorträgen in parallelen Tracks und einer Keynote wird ein vielfältiges Programm zu einem unschlagbaren Preis geboten, der regionale Bezug bietet zudem interessante Networking-Möglichkeiten. Gestaltung und Organisation wird von den lokalen Java User Groups (Bremen, Göttingen, Hamburg, Hannover, Kassel, Ostfalen) in Kooperation mit der Java User Group Deutschland e.V./Sun User Group Deutschland e.V. als offiziellen Veranstaltern durchgeführt. Es werden 300 bis 400 Besucher erwartet.

Auch das Datum für die JavaLand 2017 steht bereits fest. Sie findet vom 28. bis 30. März 2017 an gewohnter Stätte im Phantasialand Brühl statt. Mit mehr als 1.200 Teilnehmer gehört die JavaLand zu den größten Java-Konferenzen Europas. Für drei Tage wird der Freizeitpark zum Zentrum der Java-Community. Auf die Besucher wartet ein umfangreiches Konferenzprogramm mit mehr als 100 Vorträgen, acht Streams und einer Vielzahl von Community-Aktivitäten. Beim anschließenden Schulungstag können die Teilnehmer in Seminaren ihr Wissen weiter vertiefen.

„Der große Erfolg der Veranstaltungen ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit aller Beteiligten“, sagt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG. „Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr.“

05.09.2016
Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) vereint bereits 30 Java User Groups

Nach der Übernahme von Sun durch Oracle im Jahr 2009 haben sieben Anwendergruppen den iJUG gegründet. Der Interessenverbund ist auf mittlerweile 30 Mitglieder gewachsen und vertritt damit mehr als 20.000 Entwickler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel ist die umfassende Vertretung der gemeinsamen Interessen der Java User Groups sowie der Java-Anwender im deutschsprachigen Raum.

Ein großer Erfolg des iJUG ist die Durchführung der JavaLand-Konferenz, die bereits im dritten Jahr im Phantasialand in Brühl stattfindet und mittlerweile zu den größten Java-Konferenzen in Europa zählt. Hinzu kommt die Herausgabe der Zeitschrift Java aktuell, die bereits nach einem Jahr einen führen­den Platz unter den deutschsprachigen Java-Magazinen erreicht hat.

Durch regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit und in zahlreichen Gesprächen mit Vertretern von Oracle konnte der iJUG etliche Verbesserungen für die Java-Community erzielen. Themen waren unter anderem Sicherheitslücken in Java, Probleme beim Java-Update sowie Aufforderungen an Oracle hinsichtlich der Weiterentwicklung von Java FX und Java EE.

Ein weiteres Angebot des iJUG besteht darin, Interessenten bei der Gründung einer Java User Group zu unterstützen sowie bestehenden Gruppen Referenten für Veranstaltungen zu vermitteln.

„Der Erfolg zeigt, dass sich der Zusammenschluss der User Groups im iJUG gelohnt hat“, sagt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG. „In diesem Sinne werden wir unsere Aktivitäten in den kommenden Jahren weiter fortführen und ausweiten.“

18.08.2016
iJUG fordert von Oracle, das Projekt Java EE 8 zügig voranzubringen

Markus Eisele, stellvertretender Leiter der DOAG Java Community, fasst die aktuelle Situation in einem Artikel zusammen. Nach dem momentanen Stillstand bieten sich mehrere Alternativen für die Zukunft von Java EE an. Doch keine davon ist dazu geeignet, Begeisterung für Java EE 8 zu wecken. Oracle hat für die im Herbst stattfindende JavaOne neue Informationen angekündigt.

Markus Karg von der Java User Group Goldstadt (JUG PF) bringt es auf den Punkt: „Egal, welche Lösung Oracle auf der JavaOne aus dem Hut zaubert, letztendlich ist in jedem Fall der JCP und damit die Community brüskiert, da sich Oracle an keinerlei Regeln des JCP hält und der Welt seine Interessen ohne jegliche weitere Diskussion oder Abstimmung aufdrückt, ohne auf die zahlreichen Expert Groups zu hören.“ Er bringt in einem Interview eine Gruppe namens “Java EE Guardians” ins Spiel.

Thomas Kurian, Oracle President für die Produkt-Entwicklung, gab vor einer Woche in einem Interview die Ziele von Oracle für Java EE bekannt. Für Markus Karg sind das alte Kamellen: „Diese Ziele sind bereits seit Jahren bekannt, aber bisher nicht in die Tat umgesetzt worden. Was wir umgehend brauchen sind entsprechende JSRs, Zeitpläne, Early Drafts etc.“ Interessant sind in diesem Zusammenhang Äußerungen im JCP Executive Committee zum Thema „Java EE and microservices“.

Tobias Frech, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des iJUG betont: „Wenn Oracle zur JavaOne nicht umgehend ausreichend Ressourcen für den JCP und die JSRs vorsieht, dann wird die Community kein weiteres Vertrauen in Oracle setzen und nach anderen Alternativen suchen. Oracle vergibt sich dann die Möglichkeit, die Zukunft von Java EE, und damit auch einer möglichen Basis für Cloud-Dienste, zu gestalten.“

Weitere Informationen
Interessenverbund der Java User Groups e.V.
Artikel von Markus Eisele
Interview mit Markus Karg
Interview mit Thomas Kurian
Protokoll JCP Executive Committee

09.03.2016
iJUG fordert von Oracle ein klares Bekenntnis zu JavaFX

Für den iJUG mehren sich die Anzeichen, dass JavaFX keine große Zukunft mehr bei Oracle hat. So wurde der Support für die Version 8u33 von JavaFX auf der ARM Embedded Platform eingestellt. Zudem hat Oracle den offiziellen Download des JavaFX Scene Builders beendet. Auch über die Roadmap von JavaFX ist nichts bekannt.

Brühl, 10. März 2016. Die Webseite mit der Roadmap von JavaFX ist seit Monaten nicht mehr erreichbar. Das gibt Anlass zur Sorge im iJUG, dass JavaFX auf Dauer nicht mehr unterstützt wird. Viele Java-Entwickler sind verunsichert, ob sie bei ihren Projekten weiterhin auf JavaFX setzen sollen.

Die Java-Community bedauert die Einstellung des JavaFX-Supports auf der ARM Embedded Platform (zählt weltweit zu den meistverbreiteten Mikroprozessoren), weil damit sehr schön die Anwendungen für kleine Touchscreens an Embedded Devices bedient werden konnten. Auf Nachfrage nach dem Grund für diese Maßnahme teilte Oracle mit, dass es inzwischen zu viele unterschiedliche Devices gibt, die nicht alle unterstützt werden können.

Auch der JavaFX Scene Builder, ein visuelles Layout-Tool für JavaFX-Anwendungen, wird von Oracle nicht mehr zum Download angeboten. Als Alternative steht zwar von Gluon eine entsprechende Version bereit. Doch für viele Entwickler stellte gerade der Scene Builder eine Möglichkeit da, die Wartbarkeit ihrer Oberfläche zu gewährleisten. Der Scene Builder ist zwar nur ein Tool im Umfeld von JavaFX, doch es ist ärgerlich, dass es nicht mehr von Oracle weiterentwickelt wird.

„In den vergangenen Jahren hat Oracle eindeutig kommuniziert, dass man im Embedded-Umfeld mit Java punkten möchte“, sagt Tobias Frech, Vorstand des iJUG. „Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob die Abkündigung von JavaFX auf der ARM Embedded Platform das Resultat anderer strategischer Änderungen bei Oracle bezüglich Java ist.“

Der iJUG hat die Problematik in einem offenen Brief an Oracle kommuniziert und eine Antwort darauf erhalten:

Thanks for your letter. We answered the ARM specific questions in January 2015, details see here „http://mail.openjdk.java.net/pipermail/openjfx-dev/2015-January/016570.html”. We recommend those who are interested in JavaFX ports to participate in the OpenJFX project. A prime example of this working as intended can be found here „http://gluonhq.com/gluon-javafx-embedded-arm-sdk-8-60-6-released”. We are also aware of some groups interested in building their own variants, which are still in the early stages, but you can see one here „http://www.freelists.org/archive/teamfx”. We also have commercial partners who are capable and willing to support JavaFX ports as needed, we'd be happy to make introductions. Our strategy for SceneBuilder is for it to be integrated into tools and other development frameworks and thus it was released under a BSD license. An example of that working as intended can be found here „http://gluonhq.com/open-source/scene-builder”.

Regarding the roadmap, as of 7u6 JavaFX is included in the Oracle JDK. You can find out what items are targeted for JDK 9 via the targeted JEPs listed here „http://openjdk.java.net/projects/jdk9”.

We continue to recommend JavaFX for application developers building rich clients, see „http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/8u40-relnotes-2389089.html”. As of 8u40, JavaFX added support for assistive technologies making it therefore the recommended UI framework for accessibility applications.

Die Java-Community beschäftigt sich im Rahmen der JavaLand 2016 in einem Workshop mit diesem Thema und wird in der nächsten Java aktuell die Ergebnisse präsentieren.

08.03.2016
JavaLand 2016: Java-Community-Konferenz erwartet Besucherrekord

Zur dritten Auflage der Java-Konferenz werden mehr als 1.200 Teilnehmer erwartet, die sich im Phantasialand Brühl bei Köln über die neuesten Trends im Java-Umfeld informieren und austauschen wollen. Die JavaLand, die zu den größten Java-Konferenzen Europas gehört, findet vom 8. bis 10. März 2016 statt.

Am Dienstagmorgen fiel der Startschuss: Mit einem lauten „Jatumba“ rief die Java-Community zu einer erneuten Besiedelung des JavaLandes auf. Für drei Tage verwandelt sich das Phantasialand Brühl zum Zentrum der Java-Community. Auf die Besucher wartet ein umfangreiches Konferenzprogramm mit mehr als 100 Vorträgen, acht Streams und einer Vielzahl von Community-Aktivitäten. Beim anschließenden Schulungstag am 10. März können die Teilnehmer in sieben Seminaren ihr Wissen weiter vertiefen. Organisiert wird die Konferenz von der DOAG Dienstleistungen GmbH in Zusammenarbeit mit Heise Medien.

Ein Highlight der Veranstaltung: Das zweitägige Vortragsprogramm mit zahlreichen internationalen und nationalen Top-Speakern, darunter die in der Java-Szene sehr umtriebigen Bruno Borges, David Blevins, Kirk Pepperdine, Hendrik Ebbers, Stephen Chin und Holly Cummins. Das Programm deckt die sieben Themenbereiche “Core Java und JVM basierte Sprachen“, “Architektur & Security“, “Enterprise Java & Cloud”, “IDEs & Tools”, “Frontend & Mobile”, “Internet der Dinge” und “Container und Microservices” ab.

Adam Gowdiak, CEO und Gründer des Startups „Security Explorations“, kommt am Mittwoch als Keynote-Speaker. Als erfahrener Hacker der Java Virtual Machine hat er in den letzten Jahren mehr als 100 Security-Probleme aufgedeckt. In seiner Keynote zum Thema “Java (In)Security“ analysiert er die wichtigsten Fragestellungen zur Sicherheit der Java-Plattform und gibt seine Erfahrungen zu Java-basierter Software von Oracle, IBM, Google und Apple an die Teilnehmer weiter.

Für frischen Wind im Konferenzprogramm sorgt in diesem Jahr der neugeschaffene Newcomer-Stream: Zehn Entwickler, die bisher noch nie auf einer Konferenzbühne standen, feiern am Dienstag ihr Debüt und geben erstmals ihr Know-how zum Besten. Betreut werden sie von namhaften Mentoren der Java-Szene wie Charles Nutter, Roland Huß und Anton Arhipov.

„Wir freuen uns, dass wir zur JavaLand 2016 wieder viele hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland gewinnen konnten, und dass der Newcomer-Stream sowohl für Referenten-Nachwuchs als auch für neue Impulse sorgen wird“, so Markus Eisele, Leiter des Konferenzprogramms.

Fünfzehn Community-Aktivitäten, die zusammen mit zahlreichen Java User Groups gestaltet wurden, bieten an den ersten beiden Veranstaltungstagen viel Spaß am Mitmachen und Ausprobieren: Ob in den Workshops „Architektur Kata“, „Coding Dojo“ oder „Code Shrink“, beim „Java Innovation Lab“ oder der „Early Adopters‘ Area“ – bei diesen und weiteren Sessions ist für jeden etwas dabei. Das gegenseitige Lernen voneinander und der Austausch stehen dabei an erster Stelle.

Viele Gelegenheiten zum Netzwerken bietet neben der begleitenden Ausstellung mit rund 30 Ausstellern insbesondere die traditionelle Abendveranstaltung am Dienstagabend, bei der eine Vielzahl von Fahrgeschäften exklusiv für die Besucher geöffnet sein werden.

„Die JavaLand 2016 bietet eine einmalige Mischung aus Community-Expertise, Spaß und Technologie. Der erneute Besucherzuwachs ist eine große Auszeichnung für die Arbeit aller Beteiligten“, freut sich Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG.

Das Datum für die JavaLand 2017 steht bereits fest: Sie findet vom 28. bis 30. März 2017 an gewohnter Stätte im Phantasialand statt.

07.03.2016
JavaLand4Kids: Mehr als nur YouTube und Smartphones

Kinder spielerisch an das Programmieren heranführen und sie fit für den Umgang mit Computern und neuen Technologien machen – den begeisterten Stimmen der kleinen Teilnehmer und ihrer Mentoren nach geht das Konzept der JavaLand4Kids mehr als auf. Rund zwanzig Grundschüler im Alter von neun und zehn Jahren nutzten auch bei der zweiten Ausgabe der Veranstaltung im Phantasialand in Brühl bei Köln die Gelegenheit, viel Neues zu erforschen und auszuprobieren.

Fragt man die Kinder nach ihren bisherigen Erfahrungen und Kenntnissen am Computer, fällt vor allem eines auf: im Internet surfen und Computerspiele stehen gleich an oberster Stelle. Nach dem heutigen Tag werden ihre Antworten sicher anders ausfallen. Dafür dürften die beiden spannende Workshops mit dem humanoiden "Nao Roboter" und der fahrenden Drohne "Jumping Sumo" sorgen, die den Nachwuchs auf kreative Weise mit dem Programmieren vertraut gemacht haben.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Entdecken
Der kleine „Nao Roboter“ sorgte bei den Kindern schon gleich zu Beginn für viel Begeisterung, als er sich persönlich vorstellte. Mit seinen vielen Sensoren am Körper und einem eingebauten Sonar bot der menschlich wirkende Roboter viele Möglichkeiten der visuellen Programmierung. Die Kinder lernten schnell, die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Aktionen des Roboters und der zugrundeliegenden Programmierung zu verstehen und konnten schon bald mit dem Roboter interagieren und verschiedene Choreografie-Übungen absolvieren.

Im Workshop „Jumping Sumo“ brachten die Kinder der Drohne eine Reihe von Kunststücken bei. Neben 80 cm hohen Sprüngen programmierten sie mittels eines Routenplans auch eine Abfolge von Aktionen und konnten so die Drohne gezielt steuern. „Wichtig ist uns bei der JavaLand4Kids vor allem, dass die Kinder den kreativen Umgang mit Computern lernen und einen Einblick bekommen, wie die Technik funktioniert, anstatt sie nur zu benutzen“, betont Uwe Sauerbrei, der die JavaLand4Kids mitorganisiert hat und sich als einer der Leiter der Java User Group Hamburg auch für die Interessen der erwachsenen Java-Programmierer einsetzt.

Der Schulleiter der Hans-Christian-Andersen-Schule in Sankt Augustin, Jörn Diercks, der die Schüler begleitet hat, zeigte sich begeistert vom Konzept: „Die Kinder nehmen sicher sehr viel des Gelernten und vor allem von ihrer Begeisterung für die Technik mit nach Hause.“ Dank des Buchgeschenks „Java für Kids“ des mitp-Verlags für jedes der Kinder können sie das Gelernte auch später noch weiter vertiefen.

Treffen mit den "Großen"
Ein besonderes Highlight war für die Kinder die abschließende Präsentation ihres Lernerfolgs vor prominentem Publikum. Denn mit Stephen Chin hatte sich eine echte Größe der Java-Szene angekündigt, um den Nachwuchsprogrammierern Hallo zu sagen.

„Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr hat auch die diesjährige Veranstaltung gezeigt, dass die JavaLand4Kids der richtige Weg ist, um Kinder an aktuelle Technologien heranzuführen. Dafür spricht nicht nur die Begeisterung und Neugierde der teilnehmenden Mädchen und Jungen, sondern auch die damit verbundene Hoffnung, durch eine frühe Förderung dem Fachkräftemangel in der IT besser begegnen zu können“, zog Fried Saacke, Vorsitzender des iJUG Interessenverbund der Java User Groups e.V. und Veranstalter der JavaLand, zufrieden Bilanz. Als inzwischen fester Bestandteil der JavaLand-Konferenz soll die Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt werden.

Organisiert wurde die JavaLand4Kids von der DOAG in Zusammenarbeit mit dem iJUG Interessenverbund der Java User Groups e.V. im Rahmen der JavaLand, einer jährlich im Phantasialand stattfindenden Konferenz für Java-Entwickler, zu der in diesem Jahr mehr als 1.200 Teilnehmer erwartet werden.

26.03.2015
JavaLand4Kids feiert erfolgreiche Premiere und begeistert die kleinen Programmierer von Morgen

Brühl, 26 März 2015. In der heutigen Gesellschaft ist der Umgang mit Technik nicht mehr wegzudenken. Computer, Smartphones und sogar Roboter gehören mittlerweile zum Alltag. Umso wichtiger also, das Interesse und Verständnis junger Menschen für die aktuellen Technologien zu fördern und so dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Genau das machte sich die erste Edition der JavaLand4Kids zur Aufgabe. Spielerisch sollten die Kinder mit Hilfe mehrerer Workshops in die Thematik eingeführt werden. Und das mit vollem Erfolg: Die Grundintention der JavaLand4Kids, nämlich dass man am PC weit mehr machen kann als bloß YouTube-Videos schauen, leuchtete den teilnehmenden Kindern schnell ein.

Programmieren? Ist doch ein Kinderspiel
Im Workshop lernten die Mädchen und Jungen die Programmiersprache „Scratch“ kennen, die auf Grafikelementen beruht. Anstelle einer klassischen Programmiersprache verwendet diese farbige Bausteine, die sich per Drag&Drop verschieben lassen und so über den Einsatz von Tönen, Bildern und Bewegungen bestimmen. Damit gelang es den Nachwuchstalenten schon nach kurzer Zeit, sich die Grundlagen der Programmierung anzueignen und dabei erste Schritte in der Spieleprogrammierung zu unternehmen.

Spannend ging es auch im „QuadroCopter“-Workshop weiter: Hier hatten die Kinder Gelegenheit, eine eigens für die Veranstaltung programmierte Drohne selbst zu steuern. Nach dem Erlernen der grundlegenden Befehle waren die frisch gebackenen Piloten in der Lage, zahlreiche Flugmanöver zu absolvieren. Auch der Elektronikbaukasten „Tinkerforge“ stieß bei den Mädchen und Jungen auf großes Interesse, denn die elektronischen Bausteine können ähnlich Legosteinen kombiniert werden. Auf diese Weise lernten die Schüler spielerisch den Umgang mit Sensoren und deren Programmierung kennen.

JavaLand4Kids soll fester Bestandteil der JavaLand-Konferenz werden
„Die Kinder nahmen mit so großer Begeisterung an der Veranstaltung teil, dass wir die JavaLand4Kids gerne als festen Bestandteil der JavaLand-Konferenz etablieren“, zog Fried Saacke, Vorsitzender des iJUG Interessenverbund der Java User Groups e.V. und Veranstalter der JavaLand, zufrieden Bilanz. „Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir junge Menschen, die fit im Umgang mit der Technik sind und programmieren können. Nur so ist es möglich, unsere digitale Welt auch langfristig zu gestalten. Ich freue mich, dass wir mit dem Start der JavaLand4Kids einen Teil dazu beitragen können.“

Auch der begleitende Lehrer, Jörn Diercks, zeigte sich vom Konzept der JavaLand4Kids begeistert: „Für die Kinder war das wirklich eine super Erfahrung und es war toll zu sehen, wie viel Spaß ihnen das Erforschen gemacht hat.“ Er kann sich gut vorstellen, im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein und die Zusammenarbeit noch zu intensivieren.

Organisiert wurde die JavaLand4Kids vom iJUG Interessenverbund der Java User Groups e.V. im Rahmen der JavaLand, einer jährlich im Phantasialand stattfindenden Konferenz für Java-Entwickler. Die Veranstaltung hatte in diesem Jahr rund 1.000 Teilnehmer.

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04.12.2014
Der iJUG empfiehlt, weiterhin immer alle Java-Updates möglichst zeitnah einzuspielen

Wer in seinem Browser das Java-Plugin für Applets oder Web-Start aktiviert hat, sollte immer umgehend das aktuelle Update einspielen. Darauf weist der Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) hin, da immer wieder Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit Java-Applets auftreten können.

Oracle hat bereits viele Updates für Java herausgebracht, um neu auftretende Sicherheitsprobleme zu beheben. Dieser Prozess läuft auch mit den sogenannten „Critical Patch Updates (CPU)“ permanent weiter. Deswegen ist es wichtig, dass Endanwender und Unternehmen immer möglichst zeitnah auf die jeweils aktuelle Version von Java umsteigen. Windows-Nutzern wird nachdrücklich empfohlen, das Java-Auto-Update zu aktivieren.

Mit den Updates hat Oracle das Sicherheitsmodell (auch als „Sandbox“ bekannt) weiterentwickelt. Applets müssen jetzt zum einen etwas mehr Auskunft über die Berechtigungen geben, die sie benötigen, und zum anderen müssen sie zwingend signiert sein. Signieren bedeutet, dass man sich von einer öffentlichen Institution (Certificate Authority, CA) ein Zertifikat über seine Identität als Person oder Unternehmen ausstellen lässt. Damit wird dann das Applet signiert. Man sichert also über diesen technischen Prozess zu, dass das Programm im Applet auch von der Identität stammt, die es unterschrieben (signiert) hat. So können unbekannte Dritte keine Applets verbreiten, die Schaden anrichten. Wird ein schädliches Applet entdeckt, lässt sich über die Signatur und die CA zurückverfolgen, wer der Urheber war.

Aus diesem Grund sind alle Softwarehersteller, die Applets einsetzen, in der Pflicht, in Ihren Produkten Applets an die neuen Standards anzupassen und diese zu signieren. Führen sie diese Aktualisierung ihrer Software nicht zeitnah durch, müssen vor allem Anwender im Unternehmensumfeld mit Problemen bei der Ausführung von Applets rechnen.

Im heutigen Einsatz von Applets gibt es zwei Modi, in denen diese vorkommen. Der Erste ist ein Ablauf in einer sogenannten „Sandbox“. Hier bestehen keine Zugriffsrechte auf den Rechner. Diese Einsatzart ist zum Beispiel für komplexere interaktive Programme sinnvoll, die jedoch keinen Zugriff auf andere Teile des Systems brauchen, wie eine kleine physikalische Simulation, in die man selbst eingreifen kann.

In der zweiten Einsatzart erhält das Applet bestimmte Zugriffsrechte auf das System. Hier wird die Sandbox durch Nachfrage beim Benutzer bewusst deaktiviert. Dann kann ein Applet zum Beispiel auf dem Drucker ausdrucken, Dateien auf dem Rechner finden und hochladen, sich mit einem anderen Gerät im Netzwerk wie einem Chip-Karten-Lesegerät oder Leser für den Personalausweis verbinden und Daten austauschen. Auf diese Weise lassen sich Geräte und Programme viel flexibler in eine Web-Anwendung integrieren, als das normalerweise über den Browser und HTML möglich ist.

Dieses Konzept macht Java zu einer sicheren Technologie. Dennoch tauchen bei der Implementierung der JVM gelegentlich Fehler auf, die zu Sicherheitslücken führen können, wenn bestimmte Java-Applets unerlaubt auf lokale Dateien zugreifen.

Tobias Frech, stellv. Vorstandsvorsitzender des Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) fasst zusammen: „Mit dem aktuellsten Update ist man auf der sicheren Seite. Vor einem unternehmensweiten Einsatz sind dennoch die Auswirkungen der nochmals verschärften Sicherheitseinstellungen zu prüfen. Hier können die neuen Funktionen „Deployment Rule Set“ und „Exception Site List“ hilfreich sein, um Ausnahmen festzulegen, die nicht nach den neuen Regeln blockiert sind.“

21.07.2014
Java Forum Stuttgart mit Teilnehmer-Rekord

Mit einer Rekordbeteiligung von mehr als 1.600 Teilnehmern fand zum 17. Mal das Java Forum in Stuttgart statt. Die Java User Group Stuttgart hatte 49 Vorträge in sieben parallelen Tracks organisiert. Zudem waren 40 Aussteller vor Ort, darunter auch der Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG). Abends gab es die Gelegenheit, sich bei verschiedenen BoF-Sessions (Birds of a Feather) mit Gleichgesinnten zu treffen, um über ein bestimmtes Thema zu diskutieren und sich auszutauschen.

„Der jedes Jahr wiederkehrende Event bietet eine hervorragende Gelegenheit, um Kollegen zu treffen und seine Kontakte in der Community zu pflegen“, sagt Dr. Michael Paus, Erster Vorsitzender der Java User Group Stuttgart. „Durch den lokalen Bezug kennen sich viele Teilnehmer seit Jahren.“

„Von User Groups organisierte Fachkonferenzen sind voll im Trend und erfreuen sich stark steigender Besucherzahlen“, ergänzt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG. „Mit Java Forum Stuttgart, JavaLand, Source Talk Tage und Berlin Expert Days sind führende deutsche Java-Konferenzen von der Community organisiert.“

Weitere Informationen
Java Forum Stuttgart
Java User Group Stuttgart

02.04.2014
Großer Erfolg für die erste Java-Community-Konferenz

2. April 2014 – Mehr als 800 Teilnehmer aus 18 Ländern nahmen vom 25. bis 26. März an der JavaLand 2014 im Phantasialand Brühl teil. Damit zählt die neue Veranstaltung auf Anhieb zu den größten Java-Konferenzen in Europa.

Unter dem Motto „Zwei Tage lang das JavaLand besiedeln“ bot das JavaLand 2014 ein innovatives Konzept für die Teilnehmer. Die von der DOAG Dienstleistungen GmbH ausgerichtete und gemeinsam mit dem Heise Zeitschriften Verlag präsentierte Veranstaltung stellt der Java-Community einen attraktiven Rahmen zum Lernen, Erfahren und Austauschen zur Verfügung, der zusammen mit den mittlerweile 21 unter dem Dach des Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) vertretenen Java User Groups gestaltet wurde.

Neben mehr als 100 Vorträgen in sieben parallelen Streams gab es die ganze Zeit über im Hackergarten ein Labor zum Experimentieren sowie ein Ort für Diskussionen und zum Kennenlernen. Unter dem Motto „NightHacking” übertrug Stephen Chin, Java Technology Ambassador für Oracle, Live-Interviews aus dem JavaLand. Arun Gupta, Direktor Developer Advocacy bei Red Hat, arbeitete mit den Teilnehmern an kürzlich nach GitHub umgezogenen Java-EE-7-Beispielprojekten.

Im Java Innovation Lab präsentierten Java-Entwickler innovative Projekte, deren Fokus die reale mit der virtuellen Welt verbindet. Daneben wurden die Community-getriebenen Programme „Adopt a JSR“ und „Adopt OpenJDK“ vorgestellt und es gab Gelegenheit zum Ausprobieren mit den Java-Experten Ed Burns, Mani Sarkar, Anatole Tresch und Daniel Bryant. Unter dem Motto „Lambdafy Your Project“ konnten die Teilnehmer anhand von Beispielen erlernen, wie die Umstellung auf Lambda-Ausdrücke in Java 8 funktioniert. Darüber hinaus wurden mit „Code Katas“ in kleinen Teams überschaubare Programmieraufgaben gelöst.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die Übertragung des Java-8-Lauch im Rahmen des Abendevents.

„Der große Erfolg der Konferenz ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit aller Beteiligten“, sagt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG. „Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr.“

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14.01.2014
Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) wächst stark

14. Januar 2014 – Sieben Anwendergruppen haben im Dezember 2009 den Interessen­verbund der Java User Groups e.V. (iJUG) gegründet. Ziel ist die umfassende Vertretung der gemeinsamen Interessen der Java-Usergroups sowie der Java-Anwender im deutsch­sprachi­gen Raum, insbesondere gegenüber Entwicklern, Herstellern, Vertriebsunternehmen sowie der Öffentlichkeit. Hinzu kommt die Herausgabe der Zeitschrift Java aktuell, die bereits nach einem Jahr einen führenden Platz unter den deutschsprachigen Java-Magazinen erreicht hat.

Mittlerweile sind 19 User Groups Mitglied im iJUG e.V. geworden:

„Die erfolgreiche Arbeit des iJUG zeigt, dass sich der Zusammenschluss der User Groups gelohnt hat“, sagt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG. „Wir werden unsere Aktivitäten in den kommenden Jahren intensivieren.“

Ein Highlight im neuen Jahr ist die JavaLand 2014, die vom 25. bis 26. März 2014 im Phantasialand in Brühl stattfindet. Unter dem Motto „Zwei Tage lang das JavaLand besiedeln“ bietet die neue Java-Konferenz ein innovatives Konzept für die Teilnehmer. Die von der DOAG Deutsche ORACLE-Anwendergruppe e.V. und dem Heise Zeitschriften Verlag ausgerichtete Veranstaltung bietet der Java-Community einen attraktiven Rahmen zum Lernen, Erfahren und Austauschen. Dafür haben die Organisatoren die im Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) vertretenen Java User Groups eingeladen, die Konferenz gemeinsam zu gestalten.

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27.06.2013
Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) hat zwei neue Mitglieder

„Damit Java so erfolgreich bleibt, ist eine starke Community nötig, die auch bei Herstellern und in der Öffentlichkeit Gehör findet. Das ist ein wichtiges Motiv für unsere Entscheidung dem iJUG beizutreten“, so Mike Meier von der JUG Hannover. „Zudem erhoffen wir uns natürlich neue und interessante Kontakte.“

„Wir sind wie viele andere JUGs auch eine reine Non-Profit-Organisation, ohne Verein oder sonstiges Organ dahinter,“ erläutert Niko Köbler von der JUG Darmstadt. „Obwohl wir im Verhältnis zu anderen JUGs ein recht großes Orga-Team sind und damit auch viele Kontakte haben, bin ich der Meinung, dass es dennoch wichtig ist, sich nicht nur unabhängig zu organisieren, sondern auch gewisse Strukturen und Zusammenschlüsse zu unterstützen, um Gleichgesinnte in ihren Belangen zu unterstützen und bei Bedarf auch auf die Hilfe einer größeren und erfahrenen Organisation und deren Mitglieder wie dem iJUG zurückgreifen zu können.“

„Die Beitritte untermauern den Erfolg der neu eingeführten Gruppenmitgliedschaft. Java-Anwendergruppen, die nicht als Verein eingetragen sind, erlangen damit unter dem Dach des iJUG als eigenständige Gruppe den schützenden Vorteil eines eingetragenen Vereins. Dennoch bleibt die Gruppe innerhalb des iJUG weitgehend autark und eigenständig“, fasst Fried Saacke, Vorstandvorsitzender des iJUG zusammen.

22.05.2013
Neue Versionierung von Java

Oracle hat angekündigt, die Nummerierung der Java-Updates zu ändern. Funktions-Updates gibt es künftig nur noch als Vielfache von „20“ – also 7u40, 7u60 etc. Dazwischen kommen die regelmäßigen Patch-Updates (CPU) als Vielfaches von „5“, addiert auf die letzte generelle Update-Nummer und erhöht auf die nächsthöhere ungerade Zahl, falls sich eine gerade Zahl ergeben sollte – sprich 7u25, 7u31 und 7u35. Ungeplante Patches beispielsweise bei Security Alerts erhalten Nummern dazwischen – 7u26, 7u27 etc.

„Insbesondere für das Management ist das momentane Schema schon schwer verständlich“, so Tobias Frech, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des iJUG. „Das zukünftige wird noch komplizierter.“

Der iJUG fordert deshalb von Oracle eine Zählweise, die allgemein verständlich ist, und schlägt vor, mit der Java-Version zu beginnen, gefolgt von den Funktions- und CPU-Updates und an dritter Stelle die Security-Updates, also zum Beispiel 7.1.3 für Java 7, erstes Funktions- und drittes Security-Update.

„Um die neue Zählweise schnellstmöglich umzusetzen würde es sich idealerweise anbieten, sie bereits mit Java 8 einzuführen“, ergänzt Markus Eisele, Repräsentant der DOAG Deutsche ORACLE-Anwendergruppe e.V. im iJUG. „Durch die Verschiebung des Release-Termins sollte dafür genügend Zeit vorhanden sein. Die Tests von Dritt-Software, die auf Java aufbaut, dürften deshalb noch nicht begonnen haben.“

Über den iJUG
Der Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) ist ein Zusammenschluss von dreizehn Java User Groups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel ist die umfassende Vertretung der Interessen von Java-Anwendergruppen sowie der Java-Anwender.

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Interessenverbund der Java User Groups e.V. 

03.05.2013
Sicherheitslücke in Java: Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) fordert von Oracle weitere Schritte

Obwohl Java im Browser grundsätzlich nicht gefährlicher oder sicherer ist, als andere Plug-in-Ansätze, gilt die Sprache aufgrund der starken Verbreitung als großes Angriffsziel. Von daher ist es dringend notwendig, dass Oracle die Sicherheit von Java proaktiv gewährleistet und bei Sicherheitslücken umgehend neue Versionen bereitstellt.

„Entscheidend ist, dass Oracle von Anfang an mitteilt, wenn ein aufgetretenes und in der Öffentlichkeit kommuniziertes Problem aufgegriffen und an einer Lösung gearbeitet wird und wann diese verfügbar ist“, sagt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG. „Nur so kann der Anwender sein Problem-Management danach ausrichten.“

Auch bei künftigen Major-Releases sieht der iJUG die Sicherheit an oberster Stelle. Darüber hinaus gehört ganz klar die Erweiterung der Sprache um das Projekt „Lambda“ dazu. „Eine Spracherweiterung sollte immer anstelle eines fixen Termins die Priorität auf die beste Funktionalität legen“, so Tobias Frech, stellv. Vorstandsvorsitzender des iJUG.

Über den iJUG
Der Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) ist ein Zusammenschluss von zwölf Java User Groups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel ist die umfassende Vertretung der Interessen von Java-Anwendergruppen sowie der Java-Anwender.

21.09.2012
Source Talk Tage erfolgreich

In anspruchsvollen Trainings boten renommierte Referenten aus dem IT-Bereich sowohl Studierenden als auch Profis neueste Informationen und die Möglichkeit zum Dialog und zum gegenseitigen Kennenlernen.
Über 200 TeilnehmerInnen fanden Ihren Weg nach Göttingen. Themen wie "Clean Code"‚ "HTML5" und Ardunio erfreuten sich großen Zuspruchs. 90 Studierende aus ganz Deutschland von Kiel bis Karlsruhe, von Bayreuth bis Köln konnten kostenfrei an den Trainings teilnehmen. Sie haben damit Trainingsleistungen im Wert von ca. 50.000 Euro in Anspruch genommen. Die Anbieter, meist regionale IT-Unternehmen, schätzen den engen Kontakt, der in der kleinen Gruppe im Laufe eines Tages aufgebaut werden kann.
Über Perspektiven der jungen Spezialisten wurde nicht nur gesprochen, sondern einige fanden durch die Teilnahme an den 'Source Talk Tagen' eine Anstellung in regionalen Unternehmen. Somit ist die Veranstaltung zu einer Schnittstelle zwischen Universität und Arbeitswelt geworden.
Luis Pazos von der Flavia-IT in Kassel bestätigt: "Für uns sind die Source Talk Tage eine tolle Möglichkeit, mit Studierenden aus ganz Deutschland in Kontakt zu kommen. Neben eigenen inhaltlichen Beiträgen unterstützen wir als Mitglied des Java User Group Deutschland e.V. die Finanzierung dieses Kongresses".

31.08.2012
Oracle reagiert auf die 0-Day-Sicherheitslücke

„Der Fall zeigt, dass Oracle schnell reagieren kann“, so Tobias Frech, stellv. Vorstandsvorsitzender des iJUG. „Wichtig wäre in Zukunft, dass Oracle gleich beim Auftreten eines Java-Problems kommuniziert, wie die Reaktion des Unternehmens ausfällt. Das erleichert allen, die auf eine Lösung angewiesen sind, die Entscheidung für ihr weiteres Vorgehen.“

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Die 0-Day-Sicherheitslücke
Der Sicherheits-Patch

28.08.2012
Zweieinhalb Jahre nach der Sun-Übernahme – Stellungnahme des iJUG zur IDC-Studie

Oracle hat neuen Schwung in die Sprache Java gebracht und deren Weiterentwicklung neu belebt. Bedachtes Vorgehen ist jedoch auch in Zukunft angebracht, um die Stärken der Sprache nicht durch zu viele neue Features zu zerstören. Positiv ist, dass Oracle im OpenJDK-Projekt andere Hersteller wie Apple, Red Hat, IBM und SAP mit ins Boot geholt hat. Allerdings fehlt hier weiterhin eine breite Committer-Basis, da das OpenJDK-Projekt sehr stark von Oracle-Mitarbeitern dominiert ist.

Der angestrebte Öffnungsprozess des JCP ist zu begrüßen. Trotzdem ist dessen Image immer noch nicht positiv genug. Die JSRs müssten eigentlich das Thema der Diskussion zwischen Entwicklern sein, da sie oft deren konkrete Arbeitsweise in den nächsten Jahren definieren.

Bei Jenkins, OpenSolaris und OpenOffice zeigen sich die anfänglichen Probleme von Oracle, mit einer Community zu interagieren. Ob diese Lektion angekommen ist, bleibt unklar. Wünschenswert wäre hier eine Klarstellung, was Oracle aus dem Verlauf dieser Projekte gelernt hat und welche Schlüsse Oracle für die Zukunft daraus zieht.
Das bisherige Vorgehen bei Android erscheint hoch riskant und ausschließlich auf finanzielle Interessen ausgerichtet zu sein. Das ist zwar grundsätzlich in Ordnung, allerdings wären sowohl aus monetärer als auch aus technologischer Sicht inzwischen Alternativen möglich. Diese scheint Oracle nicht in Betracht zu ziehen, was wiederum eine riskante Strategie für die zukünftige Relevanz von Java im Mobile-Bereich ist, denn dieser wird voraussichtlich große Teile des Client-Bereichs kanibalisieren.

Bei JavaFX lässt Oracle neben den bisherigen Lippenbekenntnisse noch eine überzeugende Vision vermissen. Die angekündigte Verschiebung des Jigsaw-Projekts macht es unglaubwürdig, dass Oracle mit JavaFX auf dem Desktop oder im Mobile-Bereich wirklich punkten will.
Fazit: Nach den zweieinhalb Jahren bleibt ein gemischtes Urteil zurück. Der Java-Kernbereich läuft zum Glück ganz gut. Aber es ist sich noch nicht ganz sicher, ob Oracle das Prinzip „Community“ für „All Things Java“ wirklich verstanden hat. Bei JavaFX und im Bereich „Mobile“ muss Oracle noch deutlich nachlegen.

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Papier des IDC

28.08.2012
Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) startet neue Web-Präsenz

Dort stehen in erster Linie aktuelle Informationen aus der Java-Community, Termine von Veranstaltungen der iJUG-Mitglieder sowie interessante Neuigkeiten bezüglich der Interessensvertretung gegenüber Oracle. Auch die Medien des iJUG – die Zeitschrift Java aktuell und der monatlich erscheinende Newsletter – sind dort vertreten.

„Die Internet-Plattform ist ein wichtiges Instrument, um die Interessen der Java-Anwendergruppen sowie der Java-Anwender im deutschsprachigen Raum zu kommunizieren“, sagt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG.

20.08.2012
Mitgliederzuwachs beim iJUG!

Der Verein besteht aus einer Gruppe von Studenten, die sich u.a. für Software-Entwicklung im Java Umfeld interessieren und sich mit Gleichgesinnten austauschen wollen. In regelmäßigen Treffen werden primär Präsentationen von Studenten für Studenten gehalten, bei denen sich jeder aktiv beteiligen kann - in Form von Fragen, Diskussionen oder indem man selber einen Vortrag hält.

www.jsug.at

09.08.2012
Oracle reagiert auf Forderung der Anwender: JDK 6 Support wird bis Februar 2013 verlängert

Jetzt hat Henrik Stahl, Senior Director Product Management der Java-Platform-Group von Oracle und verantwortlich für die Produktstrategie für Java ME and SE, in seinem Blog angekündigt, dass das Ende des Supports auf Februar 2013 verschoben worden ist.

„Wir begrüßen es sehr, dass Oracle jetzt auf die Forderung der Kunden reagiert hat. Damit wird das Vertrauen der Java-Community in Oracle weiter gestärkt“, so Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG. „In diesem Zusammenhang sind auch die anderen Hersteller aufgerufen, ihre Software endlich an Java 7 anzupassen.“

11.07.2012
Umfrage des iJUG zu Java 7

Knapp die Hälfte aller Befragten (116) hält es für nicht akzeptabel, dass Oracle den kostenlosen Support (Updates, Patches) für JDK 6 bereits im November 2012 einstellen will. Sie sind über diesen Termin hinaus auf das Produkt angewiesen.

Tobias Frech, iJUG-Vorstand und Board-Mitglied der Java User Group Stuttgart meint dazu: „Das Thema „Update auf Java 7“ ist bei vielen Herstellern von Java-basierter Software noch gar nicht richtig angekommen. Oracle geht zwar mit erfreulichem Beispiel voran und stellt das mit Java 7 kompatible Release seiner Fusion Middleware zur Verfügung. Jedoch gilt auch hier, dass ein Update auf die neueste Version notwendig ist.“

„Der Druck von Oracle auf die Java-Comunity ist zu hoch, die Anwender können damit nicht Schritt halten“, sagt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG. „Wir adressieren damit die dringende Bitte an Oracle, den Support um ein Jahr zu verlängern, damit Zeit genug bleibt, die Anwendungen umzustellen.“

Auf die Frage, ob das neue JDK 7 ihre Bedürfnisse erfüllt, antworteten 73 der Befragten mit „ja“, 84 mit „weitgehend“, 25 mit „nur zum Teil“ und 19 mit „nein“.

26.03.2012
JSR 357 für das Social-Media-API in Java abgelehnt

Acht Mitglieder aus dem Java-SE/EE-Executive-Committee stimmten gegen den JSR 357, während fünf der insgesamt 16 Stimmberechtigten den Request unterstützten. Fujitsu Limited und Twitter enthielten sich der Stimme. Intel war an der Abstimmung nicht beteiligt. Die Spec-Leads, die den JSR vorgelegt haben, haben nun 14 Tage Zeit, diesen zu überarbeiten und neu einzureichen.

Ein immer wiederkehrender Grund für die Ablehnung lag darin, dass es zu früh für eine Standardisierung sei. „Ein Java-API auf den Markt zu bringen, würde bestenfalls für Verwirrung sorgen und möglicherweise die Entwicklung der bisherigen umfassenden Arbeit behindern“, argumentierte beispielsweise IBM.

Laut IBM ist der JSR zu breit gefasst, um in eine praktikable Spezifikation zu münden, die von der gesamten Community angenommen werden könne. Dieser Ansicht ist auch Markus Eisele, DOAG-Beirat und Mitglied im iJUG. Allerdings ist es für ihn kein Grund, die Idee einer Standardisierung für soziale Netzwerke zu verwerfen.

Markus Eisele kritisierte das Executive-Committee, dem viel mehr an Politik und Business gelegen sei als am technischen Fortschritt. Aus diesem Grund verlangte er, über politische und technische Aspekte eines JSRs getrennt abzustimmen. Seiner Meinung nach ist dies eine Voraussetzung dafür, dass der JCP ein „Community Process“ bleibt und nicht zum Protokollier-Werkzeug für bereits bestehende Entwicklungen wird.

14.03.2012
Ihre Meinung zu JDK7

Zur Umfrage

08.03.2012
Ende des Supports für Java 6 verschoben

  • Der Zeitpunkt der Veröffentlichung eines Major Releases an die Allgemeinheit (General Availability / GA) dauert der Support mindestens drei Jahre lang an.
  • Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung des nächsten Major Releases wird das vorherige Major Release noch mindestens ein Jahr lang supportet.
  • Wenn ein nachfolgendes Major Release als die Default Laufzeitumgebung (default JRE) eingeführt wird, wird das vorherige Major Release noch mindestens sechs Monate supportet.


Für den Support von Java 6 heißt dies: Seit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des Major Releases Java 6 im Dezember 2006 läuft der Support mindestens drei Jahre, also bis Dezember 2009. Java 7 - als nächstes Major Release - wurde im Juli 2011 veröffentlicht, Java 6 wird also mindestens bis Juli 2012 supportet. Auf Java.com kann man sehen, dass momentan noch Java 6 Update 31 als default-Laufzeitumgebung angegeben wird. Würde Java 7 bis spätestens Mai zur neuen default-Laufzeitumgebung, so würde der freie Support für Java 6 mindestens bis November 2012 bestehen.

Nach diesen Regeln wird der freie Support für Java 7 bis mindestens Juli 2014 bestehen.

All diese Angaben beziehen sich auf die von Oracle gemachten Angaben und können Fehler enthalten. Außerdem beziehen sie sich natürlich nur auf das von Oracle selbst erstellte JDK/JRE. Wer sein JDK z.B. direkt von einem Linux-Distributor bezieht erhält den Support nach den Regeln des jeweiligen Distributors. Die Linux-Distributoren selbst stützen sich dabei auf die Veröffentlichungen des OpenJDK-Projekts.

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09.02.2012
iJUG/Oracle Roadshow: Java EE und Cloud Computing – die Oracle-Sicht

Die Termine:


Die Vorträge:
Cloud Computing ist in aller Munde. Aber was bedeutet das für den Java Entwickler, der sich mit der Entwicklung serverseitiger Anwendungen beschäftigt und für den Betrieb solcher Anwendungen? In zwei Vorträgen (á 45 min) soll die Ausrichtung von Oracle in diesem Umfeld gezeigt werden. Im ersten Vortrag wird gezeigt, welche Technologien für das Grid Computing im Bereich Entwicklung und Betrieb serverseitiger Anwendungen von Oracle bereitgestellt werden. Grid Computing kann neben Virtualisierung u.a. als ein Fundament des Cloud Computing für unternehmenskritische Anwendungen angesehen werden. Dabei wird insbesondere auf den Oracle Technologie Stack der "Cloud Application Foundation" eingegangen.

Zum anderen soll gezeigt werden, wohin die Reise geht - was mit Java EE 7 zu erwarten ist und Glassfish in diesem Bereich jetzt schon bietet. Dies ist Inhalt des zweiten Vortrags. Vorgestellt wird dieses Thema von Peter Doschkinow (Senior Java Architekt) und Michael Bräuer (leitender Systemberater), Business Unit Server Technologies - FMW Technologies, ORACLE Deutschland B.V. & Co KG.

20.12.2011
Der iJUG im Java Community Process

Über den JCP sind auch Unternehmen wie Apple, Siemens, IBM und Hewlett-Packard uvm. in der Weiterentwicklung von Java involviert. Über öffentliche Mailinglisten kann jeder den Lebenszyklus eines JSR verfolgen, auch ohne aktiv daran mitzuarbeiten.

Ziel des iJUGs ist die umfassende Vertretung der gemeinsamen Interessen der Java-Usergroups. Dies bauen wir nun mit einem engagierten Team weiter aus und übernehmen Verantwortung im Java Community Process. Als erste Schritte nimmt der iJUG bereits im JSF und JPA vertreten durch Dr. Bernd Müller aktiv Teil und betreut diese Java Specification Requests. Da der iJUG insbesondere ein Augenmerk auf die Zukunft von Java selbst hat, ist momentan die Teilnahme an JSR 308 (Annotations), JSR 335 (Lambda) sowie JSR zu Java Platform Enterprise Edition in Planung.

Bei allen Featurewünschen, Anforderungen und dergleichen, die wir aus der Community erhalten und versuchen in die jeweiligen JSR einzubringen, muss natürlich beachtet werden, dass sie für die Community und nicht für einzelne interessant sind. Dies wird sicherlich in Zukunft zu Diskussionen führen und macht deutlich wie wichtig Feedback aus der Community, also den Java-Usergroups ist.

Das iJUG-Team besteht momentan aus folgenden Delegierten:

  • Andreas Badelt (DOAG)
  • Markus Eisele (DOAG)
  • Michael Hüttermann (JUG Köln)
  • Dr. Bernd Müller (Ostfalia)
  • Oliver Szymanski (Java User Group Erlangen-Nürnberg)

23.11.2011
Neuer Vorstand des iJUG gewählt

Er setzt sich zusammen aus:

  • Vorsitzender: Fried Saacke (DOAG Deutsche ORACLE-Anwendergruppe e.V.)
  • Stellvertreter: Tobias Frech (Java User Group Stuttgart e.V.)
  • Stellvertreter: Stefan Koospal (Sun User Group Deutschland e.V.)

27.10.2011
James Gosling sagt überraschend ab

"You guys are going to kill me: you have every right to. I keep trying to make this trip work, but I just can’t. Some important stuff got rescheduled at work and I just can’t walk out that week. Life at a startup doesn’t leave much time."

Doch die Konferenz-Teilnehmer gehen nicht leer aus: Mit der Teilnahme von Ed Burns, Berater in der Technical Group von Oracle America, Inc, ist bereits für erstklassigen Ersatz gesorgt. Der Oracle-Mitarbeiter leitet die Spezifizierung von JavaServer Faces, dem Standard Web-Applications-Framework für Java EE und wird, wie im vergangen Jahr auch, mit einer Keynote auf der Konferenz vertreten sein.

25.10.2011
DOAG 2011 Konferenz – Stelldichein der Java-Gurus


Kein Geringerer als James Gosling, Urvater des Java, hält am 17. November 2011 eine Keynote. Nicht ganz so bekannt, aber ebenso beliebt ist Ed Burns, Berater in der Technical Group von Oracle America, Inc. Er leitet die Spezifizierung von JavaServer Faces, dem Standard Web-Applications-Framework für Java EE. Wie im vergangenen Jahr ist er auch wieder auf der DOAG 2011 Konferenz mit einer Keynote vertreten.

05.10.2011
JavaOne: Gute Nachrichten für die Java-Community

Gleich drei Keynote-Speaker geben die Neuigkeiten bekannt: Hasan Rizvi, Senior Vice President Oracle Fusion Middleware and Java, Adam Messinger, Vice President Development für Oracle Fusion Middleware, sowie Cameron Purdy, Oracle Vice President Development, teilen sich die Themen entsprechend auf. Gleich großen Applaus erntet die erste Ankündigung des Developer Previews vom JDK7 für Mac OS X. Mit einer kleinen Anspielung auf die zeitlgleich nur wenige Kilometer entfernt stattfindende Präsentation des neuen Apple iPhones 4S unterstrich Hasan Rizvi die Bedeutung der Multi-Plattform-Fähigkeit von Java FX. In einer Demo zeigt eine Oracle-Mitarbeiterin ein in Java geschriebenes Spiel, das auf drei verschiedenen Tablet-PCs identisch abläuft: einmal unter Windows, dann unter Linux und zum Schluss unter Apple OS.

Ein immer wieder beliebtes Thema auf der Konferenz ist das Verhältnis zwischen Oracle und IBM. Während Oracle-Chef Larry Ellison den Konkurrenten immer wieder gerne verbal herausfordert, stehen die Java-Leute von Oracle der Firma IBM positiv gegenüber. Obwohl beide Firmen in Konkurrenz zueinander stehen, gibt es eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Community. So darf auch ein IBM-Mitarbeiter während der Keynote auf die Bühne kommen und eine Ankündigung aus den letzten Wochen wiederholen, dass Java 7 jetzt auch auf der IBM-Plattform verfügbar ist. Hasan Rizvi meint dazu folgerichtig: „Konkurrenz belebt das Geschäft“.

Adam Messinger stellt anschließend die JDK-Roadmap vor. JDK 8 – die Referenz-Implementierung von Java SE 8 – und Java FX 3.0 sollen demnach erst im Sommer 2013 kommen. Als Grund für den langen Zeitraum führt Messinger an, dass die Entwickler und Betreiber von Java keine schnellen Sprünge in den Versionen haben wollen. Da derzeit alle mit dem JDK 7 beschäftigt sind, ist keine Eile geboten.

Die nächste gute Nachricht: Java FX wird Open Source. Zunächst stehen schrittweise die Komponenten und Frameworks frei zur Verfügung, später will Oracle Java FX beim Java Community Process (JCP) als JSR einreichen. Java FX wird dann künftig zusammen mit Java SE ausgeliefert. Nachdem Java FX bisher ein eher stiefmütterliches Dasein fristet, liegt damit jetzt eine nachhaltige Strategie hinsichtlich Verfügbarkeit und Funktionsumfang vor. Apropos JCP: Ein Mitarbeiter von Twitter verkündet deren Beitritt zum JCP sowie zum Open JDK. Überhaupt kommt der JCP langsam wieder in Schwung, sodass auch hier wieder mehr Aktivitäten zu erwarten sind. Die neue Version Java FX 2.0 wurde übrigens bereits am Tag zuvor angekündigt.

Ein Bonbon gibt es auch bei Java ME: Die APIs von Java ME sollen künftig auf Java SE laufen. Zudem will Oracle mehrere JSRs für Java ME beim JCP stellen.

Cameron Purdy beendet den Reigen mit dem Thema „Java EE“ als Schwerpunkt für Plattform as a Service (PaaS), der mittleren Schicht einer Cloud-Architektur. Ebenfalls neu: Auf der JavaOne sind Preliminary Builds von GlassFish 4.0 zu sehen.

Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: NetBeans hat mittlerweile eine Millionen registrierte Entwickler.

15.09.2011
Der iJUG ist Mitglied im Java Community Process

Im JCP wirken neben Firmen und Einzelpersonen auch Vereinigungen mit – Grund genug für den Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) dabei zu sein.

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31.08.2011
Java-SE7-Launch

Jetzt steht die neue Java-Version zum Download bereit. Doch wie unterstützen die neuen Features die Entwicklung neuer Anwendungen? Nachdem dieses Thema bereits in Stuttgart auf dem Java Forum behandelt wurde, ging der iJUG dieser Frage zusammen mit Oracle auf zwei Launch-Events in München und Berlin nach.

In Berlin kam in Zusammenarbeit mit der JUG Berlin-Brandenburg rund 100 Teilnehmer zusammen.

14.07.2011
iJUG wünscht grundsätzlich eine gemeinsame Zukunft mit Oracle

Nach der Sun-Übernahme ist viel Bewegung in das Java-Ökosystem gekommen. Es häufen sich sowohl die negativen als auch die positiven Schlagzeilen. Negative, weil klar geworden ist, dass Oracle nicht nur ungeliebte Strategien von Sun fortsetzen wird, sondern Java noch stärker dominieren und ihm eine konsequentere kommerzielle Ausrichtung geben wird – was in weiten Teilen der Community nicht gut ankommt. Positive, weil endlich wieder Bewegung in die technische Weiterentwicklung gekommen ist und es zumindest für die wichtigsten Bereiche wieder eine klare Roadmap – und nicht nur Ideen – gibt.

Der diskutierte Vorschlag hätte in jedem Fall ein Aufspaltung des „Java-Ökosystems“ zur Folge. Ein Teil würde sich dem Aufbau einer neuen Plattform widmen, ähnlich der Java-Plattform, aber prinzipiell unabhängig und stärker Open-Source-getrieben. Der andere Teil bliebe bei der ursprünglichen Plattform, die demgegenüber stärker kommerziell getrieben wäre, insbesondere von den großen Konzernen wie Oracle und IBM. Beide Teile würden nicht mehr die volle Unterstützung des heutigen großen Ökosystems erfahren. Und mit Sicherheit wäre es ein großer Umbruch, der viele Mitglieder auch dazu bewegen könnte, sich komplett neu zu orientieren. Das Risiko besteht, dass am Ende alle verlieren.

Inzwischen hat Oracle auch gezeigt, dass es die Roadmap ernst nimmt und die angekündigten Innovationen zügig vorantreibt. Bei allem Streit um einzelne Teile und Projekte sollte die offensichtlich immer noch vorhandene große Energie im Java-Ökosystem möglichst gebündelt und damit zum Vorteil aller genutzt werden. Das gilt für alle Beteiligten. Die Spaltung einzelner Projekte wie Hudson lässt sich sicher verschmerzen. Aber auch Oracle kann kein Interesse daran haben, dass das Java-Ökosystem sich insgesamt aufspaltet. Einige Signale lassen hoffen, dass diese Botschaft langsam dort ankommt.

Ein Argument, das pro Java Fork vorgebracht wird, ist die Möglichkeit der „Reduzierung von Altlasten“. Mit anderen Worten, ein Fork soll dafür genutzt werden, Teile von Java zu entfernen, die nur aus Kompatibilitätsgründen noch im Sprachumfang enthalten sind, aber die weitere Entwicklung eher behindern. Dieses Argument ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Eine Bereinigung des Sprachumfangs ist im Rahmen eines Forks natürlich viel einfacher. Aber auch so sollte Java von alten Zöpfen befreit werden. Einen ersten zaghaften Ansatz gab es in Java EE 6. Das Thema sollte auf jeden Fall für neue JSRs immer wieder auf den Tisch kommen. Es wird nicht einfach sein, aber mit vereinten Kräften kann es klappen.

Die reine Drohung kann Oracle vielleicht dazu bringen, stärker auf die Open-Source-Community zuzugehen, einem unverzichtbaren Teil des Ökosystems. Aber ihre Umsetzung sollte die „ultima ratio“ sein, da sie für alle Beteiligten negative Konsequenzen hätte. Die im Interessenverbund der Java User Groups e.V. organisierten Gruppen wünschen sich daher grundsätzlich eine gemeinsame Zukunft mit Oracle. Beispiele wie Linux zeigen, dass ein Ökosystem mit einer zentralen Figur funktionieren kann – solange alle letztlich profitieren. Klar ist dann aber, dass die Rahmenbedingungen für alle Beteiligten stimmen müssen – auch und besonders für das OpenJDK. Hier muss Oracle sich zur Community bekennen. Es rechnet wohl niemand mehr damit, dass das TCK ohne Restriktionen freigegeben wird. Aber beim Thema OpenJDK „Governance“ und „Oracle Contributor Agreement“ (OCA) muss Oracle zeigen, dass es die Einbindung der Community ernst nimmt: Das „Governing Board“ des OpenJDK darf kein Abnick-Gremium werden. Und es muss klargestellt werden, dass das OpenJDK nicht in ein „Open Core“-Modell driften kann, das am Ende alle Beteiligten von Oracle abhängig macht. Indem es alle wesentlichen Funktionen anbietet und nicht von Oracle durch Add-ons unter einer anderen (nicht Open-Source-) Lizenz ausgehöhlt wird; am besten aber durch eine Änderung des bzw. Ergänzung zum OCA, die dies sicherstellt.

12.04.2011
Java-Anwender wünschen sich neue Impulse von der JavaOne für die Community

Die Dominanz und Bedeutung der JavaOne ist spürbar gesunken. Insbesondere in Europa gibt es mittlerweile alternativ dazu mehrere große Java-Konferenzen. Zudem waren die Teilnehmer der letztjährigen JavaOne mit ihrem Tagungsort sehr unzufrieden. Neben den unzureichenden Räumen sowie der intransparenten Konferenz-Organisation bemängeln die Teilnehmern auch den fehlenden Community-Spirit. „Die Teilnehmer erwarten im Rahmen der JavaOne beispielsweise die früher vorhandene Community-Ecke mit Mini-Talks oder den freien Gedankenaus­tausch in den Birds-of-a-feather-Sessions“, so Michael Hüttermann von der Java User Group Köln.

Michael Hüttermann war selbst als Referent auf der letzten JavaOne. „Oracle leitet den JCP sowie wichtige JSRs. Genau von diesen Leuten will die Community wissen, wohin die Reise geht beziehungsweise die Richtung auch mit beeinflussen. Die JavaOne wäre eine ideale Gelegenheit dazu.“

Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG, fasst zusammen: „Um der JavaOne wieder den Spirit früherer Jahre zu verleihen, muss Oracle die Bedürfnisse der Community einbeziehen. Anson­sten werden andere Java-Veranstaltungen der JavaOne den Rang als führende Java-Konferenz ablaufen.“

10.03.2011
JCP Executive Committee

Ein Interview mit Bruno Souza kann man sich bei Java Spotlight Podcast Episode 15 anhören. Das JCP EC entscheidet zum Beispiel über die Annahme von neuen "Java Specification Request"-Vorschlägen (JSRs).

Weblog java.net

01.12.2010
Java SE Update

Da der ASF dies bisher von Sun und nun von Oracle verwehrt wurde, hält die ASF Oracle für nicht mehr berechtigt neue JSRs (wie für Java SE 7 und 8) einzubringen und kündigt daher Ihre Ablehnung der JSR-Vorschläge im EC an. Oracle reagiert darauf mit der Aussage, alle Bedingungen eingehalten zu haben und fordert die ASF auf, ihre Position zu überdenken und sich an der Weiterentwicklung von Java zu beteiligen, um eine weitere Stagnation zu verhindern. Die ASF verweist als Reaktion nochmalig auf die Bedingungen, unter denen ein JCP abläuft, und sieht den Handlungsbedarf auf der Seite von Oracle.

01.12.2010
Java SE auch weiterhin für Mac OS X

Dazu wird Apple seinen entwickelten Code dem OpenJDK-Projekt zur Verfügung stellen. In der Zeit zwischen der Abkündigung von Java von der Apple-Seite bis hin zur Ankündigung von Oracle, JDK 7 für Mac OS X zur Verfügung zu stellen, wurde der Community wieder die Wichtigkeit des OpenJDK vor Augen geführt. Eclipse ist auf Grund von SWT auch ohne X11-Server mit dem OpenJDK BSD-Port "SoyLatte" lauffähig, jedoch hätten NetBeans, IntelliJ und andere Swing-basierte Anwendungen die Installation eines X11-Servers zusammen mit SoyLatte notwendig gemacht. Diese Einschränkungen wird es mit der zukünftigen Lösung voraussichtlich nicht geben und das OpenJDK-Projekt gewinnt weiter an Bedeutung.

21.09.2010
Oracle äußert sich zur Zukunft von Java

In dem nur halb gefüllten, riesigen Keynote-Raum blieben die großzügig für Oracle-Manager reservierten Plätze in den ersten Reihen leer. Thomas Kurian berichtet nach der Begrüßung des Plenums, dass er seit 1997 auf allen JavaOne-Konferenzen anwesend war und freut sich, dass er Oracle erstmals als Sponsor der JavaOne begrüßen darf.

Mit der Ankündigung von zwei neuen Java-Open-JDK-Releases, eines in 2011 und eines in 2012, wirbt Thomas Kurian für das Engagement von Oracle.

Die vorgestelle neue Version von JavaFX hat eine beeindruckende Leistungsfähigkeit bei der Gestaltung von grafischen Animationen. JavaFX ist einfach von jedem Entwickler nutzbar, ohne dass man eine neue Programiersprache lernen muss. Eine Mitarbeiterin aus dem Entwicklungsteam zeigt am Touchscreen, wie schnell und einfach man komplexe Grafikanimationen damit entwickeln kann.

Für 2011 werden auch zwei neue Glassfish-Versionen angekündigt.

Ziel von Oracle ist es, Java und Web-Applications für alle Verbrauchergeräte zu liefern. Insbesondere soll es Java-Applikationen für möglichst alle Mobile Devices geben.

Weitere Informationen:
Oracle Outlines Plans for Java Platform
Oracle Increases Investment in JavaFX and Outlines Product Roadmap
Oracle Announces JDK Roadmap for Advancing Java SE

13.09.2010
Der Patentstreit Oracle/Google aus Sicht der Anwender-Community

Von der reinen rechtlichen Betrachtung losgelöst, macht sich der iJUG Gedanken um die langfristigen Konsequenzen für die Java-Community:

  • Oracle läuft Gefahr, das erste Quäntchen an aufgebautem Vertrauen in seine Zukunftspläne für Java wieder zu verlieren. Die Patentklage ist die erste belastbare Entscheidung bezüglich Java und den zu erwartenden Veränderungen seit der Übernahme von Sun
  • Es entsteht die Sorge, ob Java (JDK und JRE) auch zukünftig ohne anfallende Lizenzkosten zu nutzen sein wird


Java hat eine sehr starke Open-Source-Community. Open Source bedeutet aber auch, dass daraus kommerzielle Produkte entstehen können. Wenn diese Möglichkeit wegfällt, wird auch die personelle und finanzielle Unterstützung von Java durch die Firmen fehlen. Damit stehen viele und auch bedeutende Open-Source-Projekte vor dem Aus. Java ist durch die Community aus vielen Firmen, auch KMUs, groß geworden. Diese müssen auch zukünftig Rechtssicherheit für weitere Investitionen haben.

„Es geht uns um die Freiheit von Java und damit um die Zukunft dieser Technologie. Unternehmen werden ihre Strategie anpassen und sich anderen Technologien zuwenden, wenn keine klaren Ziele seitens Oracle genannt und auch eingehalten werden“, fasst Oliver Szymanski, Vorstandsmitglied des iJUG und Leiter der Java User Group Erlangen/Nürnberg, die Situation zusammen.

„Wir erwarten, dass Oracle bei Java den Open-Source-Gedanken von Sun konsequent weiterführt und die Java-Rechte nicht als Lizenzprodukte ansieht“, ergänzt Stefan Kinnen, zuständig für die Strategie „Development“ in der DOAG Deutsche ORACLE-Anwendergruppe e.V.

Über den iJUG
Vor dem Hintergrund der Sun-Übernahme durch Oracle sind mittlerweile neun Java-Usergroups aus Deutschland zusammen mit der Sun User Group sowie der DOAG Deutsche ORACLE Anwendergruppe e. V. im Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) vereint. Ziel des Vereins ist die umfassende Vertretung der gemeinsamen Interessen der Java Anwendergruppen sowie der Java-Anwender im deutschsprachigen Raum, insbesondere gegenüber Entwicklern, Herstellern, Vertriebsunternehmen sowie der Öffentlichkeit. Bei Wahrung der Eigenständigkeit der Mitglieder sollen insbesondere eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit stattfinden und der Informations- und Erfahrungsaustausch sowie Netzwerkbildung gefördert werden.

19.08.2018
Java-Entwickler sind verärgert über die Informationspolitik von Oracle

„Der Java-Community fehlt insbesondere eine klare Roadmap für die kommenden Jahre mit konkreten Fakten“, fasst Fried Saacke, Vorstands­vorsitzender des iJUG die derzeitige Stimmung zusammen. „Diese könnte man dann analysieren und darauf aufbauend eigene Vorstellungen formulieren.

“ Ein weiterer Problempunkt sind fehlende Aussagen von Oracle hinsichtlich der Trennung beziehungsweise dem Zusammenspiel von Open Source und den kommerziellen Varianten der Produkte wie GlassFish. „Es wird immer behauptet, es handele sich um die gleichen Produkte mit anderer Lizenz“, so Oliver Szymanski, Vorstandsmitglied des iJUG und Leiter der Java User Group Erlangen/Nürnberg. „Ein Beweis dafür steht allerdings noch aus.“ Auch der Umgang mit dem OpenJDK7 und die Zukunft vom JDK7 sind unklar.

Nach der sehr enttäuschenden Session von Oracle beim Java Forum Stuttgart wird sogar darüber nachgedacht, ob die Community das Schicksal der JVM selbst in die Hand nehmen sollte. „Man könnte sich zum Beispiel viel stärker auf eine Weiterentwicklung des OpenJDK einigen“, meint Tobias Frech von der Java User Group Stuttgart. „Auch JavaFX will die Community ja als Open Source, um es weiterentwickeln zu können.“

Kristian Rink von der Java User Group Saxony denkt in die gleiche Richtung: „Die technischen Aspekte der JVM sollten im Rahmen des JCP vollständig durch die Community und alle interessierten Stakeholder geschehen.“ Für JVM und JDK sollte nach seiner Meinung die bisherige Sun-Implementation als produktionstaugliche Implementation durch eine Oracle-externe, offene und firmenunabhängige Einheit wie Apache oder Eclipse erfolgen, die neben langfristiger Gewährleistung der Verfügbarkeit beider Technologien für Entwicklung und Produktivbetrieb auch die Interessen der einzelnen Stakeholder in technischen Details berücksichtigen und umsetzen kann, ohne allzu sehr durch die eigene Produkt- und Projektplanung vorbelastet zu sein.

Konkret geht es den Anwendern um Fragen wie:

  • Wird Java in Zukunft weiter innerhalb des JCP weiter entwickelt? Wenn ja, wann wird ein JSR zu Java 7 gestartet?
  • Wird es Lizenzänderungen bei der Java Runtime, dem JDK oder JavaFX geben, gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Rechtsstreits Oracle/Google? Wie gedenkt Oracle langfristig mit der Dopplung vieler Produkte unter einem Dach umzugehen (GlassFish / WebLogic, Sun JDK / JRockit, Netbeans / JDeveloper)?
  • Wird Oracle die Sun-Policy beibehalten, eigene Patentrechte nicht gegen Open-Source-Implementationen einzusetzen?
  • Was geschieht mit Java Store?
  • Wie geht es mit den ehemaligen Sun-Angestellten weiter?


Die Java-Community ist relativ groß und heterogen. Es gibt viele kommerzielle wie nichtkommerzielle Einheiten, die ihre Geschäfte, Projekte und Aktivitäten auf Java als dem gegenwärtigen Ökosystem aufgebaut haben und die somit ein berechtigtes Interesse an einer gewissen Kontinuität des Status quo haben. Java-Entwickler berichten jedoch dem iJUG ständig über Projekte, wo der Einsatz von Java sinnvoll gewesen wäre, aber aus den verschiedensten Gründen gescheitert ist und andere Technologien genutzt wurden. „Wir geben Oracle noch Zeit bis zur JavaOne im September“, fasst Fried Saacke zusammen. „Falls dort nichts Befriedigendes kommuniziert wird, werden wir alternative Strategien überlegen.

“ Der iJUG hat bereits mit Oracle über die genannten Probleme gesprochen und das Unternehmen hat dafür Verständnis gezeigt. Jetzt warten die Anwender dringend darauf, dass der Hersteller entsprechend reagiert.

Über den iJUG
Vor dem Hintergrund der Sun-Übernahme durch Oracle sind mittlerweile neun Java-Usergroups aus Deutschland zusammen mit der DOAG Deutsche ORACLE Anwendergruppe e. V. im Interessenverbund der Java User Groups e.V. (iJUG) vereint. Ziel des Vereins ist die umfassende Vertretung der gemeinsamen Interessen der Java Anwendergruppen sowie der Java-Anwender im deutschsprachigen Raum, insbesondere gegenüber Entwicklern, Herstellern, Vertriebs­unternehmen sowie der Öffentlichkeit. Bei Wahrung der Eigen­ständigkeit der Mitglieder sollen insbesondere eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit stattfinden und der Informations- und Erfahrungsaustausch sowie Netzwerkbildung gefördert werden.

01.07.2010
iJUG auf dem 13. Java Forum


Es werden interessante Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft. Im Mittelpunkt steht die Leseprobe für die neue Zeitschrift "Java aktuell – das iJUG-Magazin", die Ende August 2010 zu den Souce Talk Tagen in Göttingen erscheinen soll.

17.05.2010
Neu: MySQL Cluster 7.1

Mit der Präsentation der neuesten Version 7.1 von MySQL Cluster unterstreicht Oracle sein Engagement für die Entwicklung von MySQL. Gleichzeitig wird auch MySQL Cluster Manager eingeführt. Dabei handelt es sich um eine neue Lösung, die die Verwaltung der MySQL Cluster Datenbank vereinfacht und automatisiert. So können Administratoren schnell auf veränderte Marktgegebenheiten und stringente Service Level Agreements reagieren.

Der neue MySQL Cluster Connector für Java hilft darüberhinaus dabei, Entwicklungszyklen und Markteinführungszeiten zu beschleunigen und ermöglicht größeren Durchsatz und niedrigere Latenzzeiten für Java-basierte Dienste. MySQL Cluster ist eine führende relationale „Echtzeit“-Datenbank ohne Single-Point-of-Failure. Durch die hohe Verfügbarkeit und zuverlässige Antwortzeiten im Millisekundenbereich erfüllt sie die hohen Anforderungen an Echtzeit-Anwendungen im Bereich der Telekommunikation oder von Embedded Systems.

Download MySQL 7.1

Weitere Informationen:
engl. Pressemeldung
Oracle und MySQL
MySQL
Oracle und Open Source

17.05.2010
Java-Virtualisierungslösung für Oracle WebLogic Suite

Oracle Virtual Assembly Builder hilft Administratoren auch dabei, diese Anwendungen schnell zu konfigurieren und bereitzustellen. Dafür stellt er ein Framework bereit, das automatisch die Konfiguration von existierenden Software-Komponenten ermittelt und diese als sogenannte Appliances in Form von Self-Contained-Building-Blocks paketiert.

Zudem können Administratoren mit Oracle Virtual Assembly Builder Appliances als „Pluggable Building Blocks“verbinden, sogenannte Assemblies, die dafür verwendet werden können, mehrstufige Unternehmensanwendungen zu entwickeln.

Oracle WebLogic Suite Virtualization Option kombiniert Oracle WebLogic Server mit Oracle JRockit Virtual Edition in einer neuen Version des weltweit führenden Application Server. Diese Version ist optimiert für virtualisierte Umgebungen und in der Lage, Anwendungen zu beschleunigen und Hardware besser auszunutzen. Oracle WebLogic Server läuft nun direkt auf Oracle VM ohne Betriebssystem. Diese einzigartige Option ermöglicht die Oracle JRockit Virtual Edition.

In einer virtualisierten Umgebung übernimmt Oracle JRockit Virtual Edition grundlegende Aufgaben des Betriebssystems wie TCP/IP, Hardware-Komponenten-Kommunikation, Daten-Input/Output und Process Scheduling. Indem Aufgaben des Betriebssystems, die für Java-Unternehmensanwendungen nicht erforderlich sind, entfernt werden, werden Hardware- und Management-Ressourcen freigesetzt.

Weitere Informationen:

22.04.2010
Oracle schließt Sicherheitslücken in Java


Betroffen sind folgende Produkte:

Java SE

  • JDK und JRE 6 Update 18 und früher für Windows, Solaris und Linux
  • JDK 5.0 Update 23 und früher für Solaris
  • SDK 1.4.2_25 und früher für Solaris


Java for Business

  • JDK und JRE 6 Update 18 und früher für Windows, Solaris und Linux
  • JDK und JRE 5.0 Update 23 und früher für Windows, Solaris und Linux
  • SDK und JRE 1.4.2_25 und früher für Windows, Solaris und Linux


Weitere Informationen

01.12.2009
Gründung des iJUG e.V. am 1.12.2009

Ziel des Vereins ist die umfassende Vertretung der gemeinsamen Interessen der Java Anwendergruppen sowie der Java-Anwender im deutschsprachigen Raum, insbesondere gegenüber Entwicklern, Herstellern, Vertriebs-unternehmen sowie der Öffentlichkeit. Bei Wahrung der Eigen-ständigkeit der Mitglieder sollen insbesondere eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit stattfinden und der Informations und Erfahrungsaustausch sowie Netzwerkbildung gefördert werden.

  • Der Vorstand des iJUG setzt sich zusammen aus:
  • Fried Saacke (DOAG Deutsche ORACLE-Anwendergruppe e.V.)
  • Oliver Szymanski (Java User Group Erlangen-Nürnberg)
  • Frank Schwichtenberg (Java User Group Deutschland e.V.)


„Ich sehe in der iJUG eine große Chance, dass die gesamte Java-Community bei allen wichtigen Themen gegenüber dem Hersteller gemeinsam auftritt“, erklärt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender der iJUG.
„Ich glaube daran, dass wir gemeinsam als Verbund der Java-Usergroups viel für die Java-Gemeinde, alle Entwickler und die Firmen, die mit Java als Technologie arbeiten, bewirken können. Mein Einsatz in der Java User Group Erlangen / Nürnberg hat mir gezeigt, dass die Aktivitäten der JUG die Gemeinschaft sowie den Wissenstransfer fördern und dadurch zu Verbesserungen in der Java-Technologie beitragen. Jetzt freue ich mich auf meine Arbeit im Vorstand der iJUG mit dem Ziel, die Java-Gemeinde gerade in Deutschland weiter zu stärken“, so Vorstand Oliver Szymanski.
„Aus meinem eigenen Informationsbedürfnis und der Unterstützung die ich selbst in Communities erfahren habe, entstand bei mir das Bewusstsein über die Wichtigkeit des Erfahrungs- und Wissen-saustausch unter Gleichgesinnten. Auch meine Aktivitäten im OpenSource Bereich führten dazu, einer Java User Group beizutreten und in der Konsequenz in der iJUG – in einem erweiterten Rahmen – aktiv zu sein.“ sagt Vorstand Frank Schwichtenberg.

Die sieben Gründungsmitglieder des iJUG sind:

  • Java User Group Deutschland e.V.
  • Java User Group München
  • Java User Group Erlangen-Nürnberg
  • Java User Group Stuttgart e.V. (JUGS)
  • JUG Saxony, Dresden
  • Java User Group Köln
  • DOAG Deutsche ORACLE-Anwendergruppe e.V.


Ziel der Gründungsmitglieder ist es, alle Java-Usergroups unter einem Dach zu vereinen. So können sich alle interessierten Java-Usergroups in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich für den Verbund interessieren und ihm beitreten möchten, gerne beim iJUG melden. Eine Mitgliederversammlung wird voraussichtlich im Februar 2010 die mittelfristigen Ziele und Meilensteine sowie erste gemeinsame Aktivitäten festlegen.

Pressespiegel

13.7.2018
Inside-IT, Thomas Schwendener: Oracle lizenziert Java SE auf Basis von Abos
Paradigmenwechsel bei der Vermarktung von Java SE: Es gibt viele Unklarheiten. Wir haben bei Anwendern nachgefragt.
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Wolfgang Taschner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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