Programmieren ist doch kinderleicht!

Einmal selbst einen QuadroCopter steuern? Das konnten 14 Mädchen und Jungen der dritten und vierten Klasse der Max & Moritz Grundschule in St. Augustin auf der ersten JavaLand4Kids selbst ausprobieren. In zwei weiteren Workshops lernten sie die Grundlagen der Programmierung kennen und stellten schnell fest, dass man am PC weit mehr machen kann, als nur YouTube-Videos zu schauen.

Drei spannende Workshops für die kleinen Programmierer von Morgen

Als die eigens für die Veranstaltung programmierte Drohne das erste Mal abhob, schauten die Kinder fasziniert und mit leuchtenden Augen zu. Nach dem Erlernen der grundlegenden Befehle konnten sie den QuadroCopter endlich selbst ausprobieren, denn die frisch gebackenen Piloten hatten zahlreiche Flugübungen zu absolvieren.

Im nächsten Workshop lernten die Grundschüler die Programmiersprache „Scratch“ kennen, die auf Grafikelementen beruht. Anstelle einer klassischen Programmiersprache verwendet diese farbige Bausteine, die sich per Drag & Drop verschieben lassen und so über den Einsatz von Tönen, Bildern und Bewegungen bestimmen. Damit gelang es den Nachwuchstalenten schon nach kurzer Zeit, sich die Grundlagen der Programmierung anzueignen und dabei erste Schritte in der Spieleprogrammierung zu unternehmen.

Auch der Elektronikbaukasten „Tinkerforge“ stieß bei den Mädchen und Jungen auf großes Interesse, denn die elektronischen Bausteine können ähnlich Legosteinen kombiniert werden. Auf diese Weise lernten die Schüler spielerisch den Umgang mit Sensoren und deren Programmierung kennen.

JavaLand4Kids soll fester Bestandteil der JavaLand-Konferenz werden

„Die Kinder nahmen mit so großer Begeisterung an der Veranstaltung teil, dass wir die JavaLand4Kids gerne als festen Bestandteil der JavaLand-Konferenz etablieren“, zog Fried Saacke, Vorsitzender des iJUG Interessenverbund der Java User Groups e.V. und Veranstalter der JavaLand, zufrieden Bilanz. „Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir junge Menschen, die fit im Umgang mit der Technik sind und programmieren können. Nur so ist es möglich, unsere digitale Welt auch langfristig zu gestalten. Ich freue mich, dass wir mit dem Start der JavaLand4Kids einen Teil dazu beitragen können.“

Auch der begleitende Lehrer, Jörn Diercks, zeigte sich vom Konzept der JavaLand4Kids begeistert: „Für die Kinder war das wirklich eine super Erfahrung und es war toll zu sehen, wie viel Spaß ihnen das Erforschen gemacht hat.“ Er kann sich gut vorstellen, im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein und die Zusammenarbeit noch zu intensivieren.

26.03.2015 News iJUG
Von: Marina Fischer